Sucralan Orale Susp 1g/5ml Beutel 50 Stück
Sucralan® wirkt lokal, direkt an der Speiseröhren-, Magen- und Zwölffingerdarmschleimhaut (als Ulkustherapeutikum).
Es bildet an der Oberfläche der Geschwüre einen Film, der die geschädigte Zone von der aggressiven Wirkung des Magensaftes schützt.
Es beschleunigt die Abheilung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und führt zu einer Besserung der Beschwerden.
Indikationszusatz
Sucralan darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie allergisch gegen Sucralfat, Methyl-4-Hydroxybenzoat,
Propyl-4-Hydroxybenzoat (Konservierungsmittel), Sorbitollosung oder
einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen
Bestandteile dieses Arzneimittels sind. - wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist.
- wenn Sie eine Harnvergiftung (Urämie) haben.
Anwendungshinweise
Sucralan® wird angewendet:
- zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Linderung von Beschwerden und Beschleunigung der Geschwürheilung.
- zur Vermeidung des Wiederauftretens von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren nach erfolgter Abheilung.
- bei Speiseröhrenentzündung infolge Rückfließens von Mageninhalt (Refluxösophagitis).
- zur Vermeidung von Stressblutungen im Rahmen der Intensivmedizin.
Nutzung erweitert
Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre
5 ml entsprechen 1 Beutel, bzw. bei Abfüllung in einer Flasche der 5 ml-Markierung auf dem beigepackten Messbecher.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
4-mal 5 ml täglich, jeweils nach den Mahlzeiten und abends vor dem Schlafengehen.
Zusammensetzung
Sucralan® enthält den Wirkstoff Sucralfat.
Wirkstoff: Sucralfat
| Wirkstärke | Packungsgröße | Darreichungsform | Aussehen |
| 1 g/5 ml | 20 | orale Suspension | |
| 1 g/5 ml | 50 | orale Suspension | |
| 1 g/5 ml | 250 ml | orale Suspension |
Was Sucralan enthält
- Der Wirkstoff ist Sucralfat. 5 ml Suspension enthalten 1 g
Sucralfat (basisches
Aluminium-Saccharose-Sulfat entsprechend 175 mg Aluminium). - Die sonstigen Bestandteile sind Methyl-4-Hydroxybenzoat (E 218), Propyl-4-Hydroxybenzoat (E 216), Sorbitollösung (E 420), Natriumcitrat (E 331), wasserfreie Zitronensäure (E 330), Hydroxyethylcellulose, Karamell-Aroma, gereinigtes Wasser.
Nutzungsart
Nierenfunktionsstörungen
Bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (auch bei Dialysepatienten) sollte Sucralan wegen des Aluminiumanteils nicht eingenommen werden.
Art der Anwendung Zum Einnehmen.
Vor Einnahme der Suspension Beutel durchkneten bzw. Flasche schütteln.
Den Inhalt eines Beutels direkt in den Mund oder auf einen Esslöffel geben und einnehmen.
Die Suspension sollte nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine weitere Gabe kurz vor dem Schlafengehen.
Wasser kann nachgetrunken werden.
Dauer der Anwendung
Sucralan soll ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht länger als 2 Wochen eingenommen werden. Falls die Beschwerden nach 2 Wochen noch bestehen oder sich verschlechtert haben oder wenn die Beschwerden rasch wieder auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Warnungen und Hinweise bei Schwangerschaft
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels
Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Warnungen und Hinweise bei Schwangerschaften erweitert
Schwangerschaft
Der Eintritt einer Schwangerschaft ist dem Arzt zu melden. Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des
Kindes zu vermeiden.
Warnungen und Hinweise für die Stillzeit
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels
Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Warnungen und Hinweise für die Stillzeit erweitert
Stillzeit
Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:
Gelegentlich (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen)
- Verstopfung
Selten (kann 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen)
- Übelkeit, Mundtrockenheit, Völlegefühl, Magenstein (siehe Abschnitt 2. "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen")
Sehr selten (kann weniger als 1 Behandelten von 10.000 betreffen)
- Schwindel
- Hautausschlag, Juckreiz
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Uberempfindlichkeitsreaktion
- Osteodystrophie und Osteomalazie (Knochenveränderungen), Enzephalopathie (krankhafte, nichtentzündliche Hirnveränderung) und Blutarmut aufgrund von Aluminiumanreicherung bei Patienten mit chronischer Nierenfunktionsstörung
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN
ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
FAQ
Diabetikerhinweis:
Sucralan ist für Diabetiker geeignet. Es enthält den Zuckeraustauschstoff Sorbitol; 5 ml
Suspension enthalten 2 g Sorbitollösung 70%, entsprechend ca. 0,12 BE.
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren sollte Sucralan nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Pflichtangaben
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt, oder Apotheker.
Gebrauchsinformation
Bei uns haben Sie die Möglichkeit, rezeptfreie Arzneimittel und viele weitere Apotheken-Produkte bequem und sicher über das Internet zu bestellen. Unsere erfahrenen Apothekerinnen und Apotheker stehen Ihnen für entsprechende Beratungen gerne zur Verfügung – sei es per Telefon, E-Mail oder persönlich vor Ort.
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